Heute wird eine neue Entscheidung der Regulierungskommission für Energie über die Einzelhandelspreise für Kraftstoff in Mazedonien erwartet. Seit dem vergangenen Montag, nach der ersten Korrektur infolge des Kriegsausbruchs am Persischen Golf, gilt die Preisliste, die am 10. März in Kraft getreten ist, wonach:
- Eurosuper BS-95 zu 79,5 Denar pro Liter (~1,29 €) verkauft wird
- BS-98 zu 81,5 Denar (~1,32 €)
- Eurodiesel zu 85,5 Denar (~1,39 €)
- Extra leichtes Heizöl zu 82,5 Denar (~1,34 €)
Inzwischen schwankte der Preis der Ölsorte Brent nach mehreren Interventionen der G7-Länder, erreichte gestern jedoch ein Niveau von 105 US-Dollar pro Barrel — ein Anstieg von über 40% seit Beginn der Kampfhandlungen.
Gleichzeitig wird amerikanisches Rohöl der Sorte WTI zu einem Preis von rund 99 US-Dollar pro Barrel gehandelt. Der Benzinpreisanstieg in den USA um 24% führte zu einem Durchschnitt von 3,70 US-Dollar pro Gallone, laut Angaben des American Automobile Association (AAA).
Die mazedonische Regulierungskommission für Energie steht unter Druck, die Einzelhandelspreise für Kraftstoff zu korrigieren. Die bisherigen Preise, die am 10. März 2026 in Kraft getreten sind, stehen unter dem direkten Einfluss der Weltbörsen und des Dollarkurses.
Da der Ölpreis auf den Weltmärkten kontinuierlich steigt, werden neue Entscheidungen erwartet, die die höheren Beschaffungskosten widerspiegeln. Verbraucher in Mazedonien spüren die Auswirkungen bereits durch die Preise von Eurosuper BS-95, BS-98, Eurodiesel und Extra leichtem Heizöl, die direkt von den globalen geopolitischen Entwicklungen abhängig sind.
Experten von Rystad Energy und anderen Analysehäusern warnen, dass der Ölpreis pro Barrel zwischen 150 und 200 US-Dollar erreichen könnte, sollte die Blockade der Straße von Hormus andauern.
