Die neuen Kraftstoffpreise in Slowenien sind bekannt (05.08.2026).

Um Mitternacht sind die regulierten Preise für Erdölprodukte gestiegen, und die neuen Preise gelten bis zum 11. Mai. Benzin wird um 4,8 Cent teurer und kostet nun 1,683 Euro pro Liter, Diesel steigt um 2,6 Cent auf 1,734 Euro pro Liter, während Heizöl um 2,8 Cent teurer wird und nun 1,380 Euro pro Liter kostet.

Für einen Liter Benzin mit 95 Oktan müssen Verbraucher bei unveränderter Verbrauchssteuer von 0,47457 Euro pro Liter an Tankstellen außerhalb von Autobahnen und Schnellstraßen weiterhin 1,683 Euro pro Liter bezahlen. Das bedeutet, dass für einen 50-Liter-Tank 84,15 Euro bezahlt werden müssen.

Ein Liter Diesel kostet bei einer Verbrauchssteuer von 0,33000 Euro pro Liter außerhalb von Autobahnen und Schnellstraßen künftig 1,734 Euro pro Liter. Für 50 Liter müssen Autofahrer somit 86,70 Euro bezahlen.

Für einen Liter Heizöl müssen Verbraucher bei einer Verbrauchssteuer von 0,07875 Euro pro Liter künftig 1,380 Euro bezahlen. Für 1.000 Liter Heizöl werden somit 1.380 Euro ohne Transportkosten fällig.

Verlängerung der Befreiung von der Umweltabgabe

Die Regierung hat in einer Korrespondenzsitzung die Befreiung von der Umweltabgabe für Luftverschmutzung durch Kohlendioxidemissionen für Benzin, Diesel und Heizöl bis zum 1. Juni verlängert. Für andere Energieträger wie Kerosin, Flüssigerdgas, Flüssiggas und andere Brennstoffe bleibt die Abgabe weiterhin bei 30,85 Euro, teilte das Regierungsamt für Kommunikation mit.

Die Regierung erklärt, dass das Ziel der Maßnahme zur Befreiung von der Umweltabgabe darin bestehe, die Folgen der Energiekrise abzumildern und die Preise für Kraft- und Heizstoffe zu begrenzen.

„Mit der vorübergehenden Senkung der Umweltabgabe will die Regierung den Druck auf Haushalte und Unternehmen reduzieren und inflationäre Auswirkungen abmildern. Die Maßnahme wird zu einem langsameren Anstieg der Kraftstoffpreise beitragen, was sich positiv auf die soziale Lage der Bevölkerung, insbesondere gefährdeter Gruppen, sowie auf die wirtschaftliche Aktivität auswirken wird“, erklärte die Regierung.

Schätzungen zufolge werden die Staatseinnahmen aufgrund dieser Maßnahme um etwa 15 Millionen Euro geringer ausfallen, „doch handelt es sich um eine Interventionsmaßnahme, die notwendig ist, um Verbraucher vor den negativen Folgen hoher Energiepreise zu schützen“, fügte die Regierung hinzu.

Gleichzeitig betont die Regierung, dass es sich um eine vorübergehende Maßnahme handelt, die die langfristigen Ziele der Klimapolitik nicht verändert. „Kurzfristig kann sie den Anreiz zur Nutzung umweltfreundlicher Technologien verringern, ihr Ziel ist jedoch die kurzfristige Stabilisierung der Situation in Zeiten energiepolitischer Unsicherheit“, erklärte die Regierung.

Ohne Befreiung wären die Preise deutlich höher

Ohne Preisregulierung und ohne die Befreiung von der Umweltabgabe müssten Verbraucher laut Schätzungen des Ministeriums für einen Liter Benzin mit 95 Oktan etwa 1,849 Euro bezahlen, für einen Liter Diesel etwa 1,917 Euro und für einen Liter Heizöl etwa 1,585 Euro.

Die Händlermargen sind gemäß der Regierungsverordnung über die Preisgestaltung bestimmter Erdölprodukte begrenzt und dürfen höchstens 0,0994 Euro pro Liter Benzin mit 95 Oktan, höchstens 0,0983 Euro pro Liter Diesel und höchstens 0,08 Euro pro Liter Heizöl betragen.

Die Preise dieser Erdölprodukte an Tankstellen außerhalb von Autobahnen und Schnellstraßen werden weiterhin nach einer Methodik berechnet, die auf den Bewegungen der Erdölpreise auf dem Weltmarkt sowie dem Wechselkurs zwischen Dollar und Euro basiert. Die Berechnung basiert auf siebentägigen Durchschnittspreisen und wird jede Woche angepasst. Früher erfolgte die Anpassung alle zwei Wochen.

Die Kraftstoffpreise auf Autobahnen und Schnellstraßen dürfen Händler seit dem 20. März frei festlegen.

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