Die Lage im Nahen Osten verschärft die Situation an den Tankstellen im Osterreich. Die Spritpreise kennen seit dem Wochenende nur eine Richtung. Was Autofahrer jetzt wissen sollten.
Die Straße von Hormus ist derzeit für Schiffe unpassierbar. Dadurch werden gigantische Öltanker von ihrer Reise in die Welt abgehalten. Auch wenn die Meerenge einige Tausend Kilometer von Deutschland entfernt ist, spüren Autofahrer die Folgen der Krise schon jetzt. Seit dem Wochenende klettern die Spritpreise täglich – und sind inzwischen so teuer wie seit zwei Jahren nicht mehr. An einigen Tankstellen liegt der Preis für den Liter Super E5 schon bei über zwei Euro. Wer Diesel noch für unter 1,80 Euro findet, hat Glück.
Spritpreise an Tankstellen dürften weiter klettern
Mit einer Erholung der Situation ist erst einmal nicht zu rechnen, zu unsicher ist die Entwicklung der Lage an der iranischen Küste. Ein Sprecher des ADAC erklärt: „Die Kraftstoffpreise werden nach unserer Ansicht weiter nach oben gehen und heute im Vergleich zum Vortag nochmal um einige Cent steigen. So lässt es zumindest eine Momentaufnahme der Spritpreise von heute Morgen im Vergleich zu gestern befürchten – es kann natürlich im Tagesverlauf wieder etwas abflachen, aber ein höherer Tagesdurchschnittspreis kommt auf jeden Fall.“
Sparen kann nur, wer sich auf die Jagd nach der günstigsten Zapfsäule macht. Auf Portalen wie „Clever Tanken“ oder „Ich-Tanke.de“ finden Sie schnell und einfach die besten Preise in der Umgebung. Aufgrund der dynamischen Situation kann die Differenz zwischen den Anbietern bei mehr als zehn Cent liegen. Dann lohnt sich bei einem leeren Tank auch ein eventueller Umweg.
Benzin und Diesel also lieber einlagern?
Mancher mag sich die Frage stellen, ob es an der Zeit ist, Benzin und Diesel zu horten. Wie sich die Preise entwickeln, ist laut ADAC nicht absehbar, da das von zu vielen Faktoren abhängt. Je länger die Straße von Hormus für die Schifffahrt unpassierbar ist und je länger der Krieg tobt, desto komplizierter wird die Rohstoffversorgung.
