Die jüngsten Kraftstoffpreiserhöhungen in Österreich sind für den ÖAMTC „nicht nachvollziehbar“. In Kroatien wurde ein erheblicher Anstieg der Kraftstoffpreise verzeichnet.
In Bezug auf die Preiserhöhungen bei Kraftstoffen von Juni bis Juli liegt Österreich im europäischen Mittelfeld – Diesel ist in fast allen Ländern teurer geworden, während Superbenzin in einigen Ländern sogar billiger ist.
In Kroatien gab es leichte Preiserhöhungen – fast erwartbar. Obwohl die staatlich festgelegten Höchstpreise kürzlich bis auf Weiteres aufgehoben wurden, ist der hohe Preissprung nicht unbemerkt geblieben, und derzeit kann man in Kroatien niedrigere Preise als in Österreich erwarten – obwohl es in touristischen Regionen Ausnahmen geben kann. Tipp für Urlauber in Kroatien: Für die Suche nach Tankstellen können Sie die Website des kroatischen Partnerclubs des ÖAMTC, HAK, nutzen: Klicken Sie auf das Tankstellensymbol auf der linken Seite.
Slowenien und Italien
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann immer noch in Slowenien tanken, derzeit zu Preisen von etwa 1,492 Euro für Diesel und 1,438 Euro für Superbenzin. Obwohl die slowenischen Preise etwas höher waren als die in Kroatien, wurde die Preisregulierung in Slowenien beibehalten und gilt nun auch für Tankstellen an Autobahnen.
Für Reisende nach Italien bleibt alles beim Alten: Diesel ist dort im Durchschnitt 10 Cent, Superbenzin 20 Cent teurer, daher ist es am besten, in Österreich zu tanken.
Österreichische Verhältnisse „nicht nachvollziehbar“
Für Autofahrer ist der Sommer 2025 alles andere als günstig. In Österreich sind die Kraftstoffpreise, wie bereits im Juni, im Juli weiter gestiegen und lagen im Durchschnitt bei über 1,50 Euro pro Liter: Diesel kostete im Juli 1,548 Euro pro Liter, was vier Cent mehr als im Juni war, während Superbenzin etwas moderater um nur 1,5 Cent stieg (im Durchschnitt 1,523 Euro). Kurz gesagt, Diesel ist nun deutlich teurer an österreichischen Tankstellen.
Aus Sicht des Mobilitätsclubs ist die Preiserhöhung im Vergleich zum Vormonat nicht nachvollziehbar: Im Durchschnitt blieb der Rohölpreis im Vergleich zu Juni gleich – egal ob in Euro oder Dollar. Auch die Sommerferien sind kein Grund für Preiserhöhungen, da trotz zahlreicher Urlaubsreisen keine Engpässe zu erwarten sind.
